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2025
Hamburg, DE
büros & geschäftshäuser

In Hamburgs prestigeträchtigem Stadtteil Eppendorf hat eine Jugendstilvilla aus dem frühen 20. Jahrhundert die neue repräsentative Salon- und Bürofläche der renommierten Designerin Iris von Arnim beherbergt, die oft als Deutschlands „Cashmere-Königin“ bezeichnet wird. Hier werden luxuriöse Strickwaren neben den Arbeitsbereichen des Kreativteams präsentiert. Der Innenraum bewahrt die Authentizität der historischen Architektur: Eichenparkett, Holztüren, dekorative Stuckdecken, Bleiglasdetails, Wanddekorationen und Geländer im Treppenhaus sowie ein originaler Kachelofen. Diese Elemente werden durch zeitgenössische architektonische Eingriffe ergänzt, die sich subtil und respektvoll in den historischen Kontext einfügen. Büro und Salon sind zu einer kohärenten Raumstruktur verbunden, in der repräsentative und funktionale Bereiche harmonisch zusammenwirken. Funktion und Grundriss Der ursprüngliche Grundriss der Villa bleibt erhalten. Die Räume sind so gestaltet, dass eine zirkuläre Bewegung durch alle Bereiche möglich ist – Büro, Salon und den ehemaligen Wintergarten. Klassische Drehflügeltüren wurden in platzsparende Schiebetüren umgewandelt, um die Bewegungslogik zu verbessern. Eine neue repräsentative Sichtachse verbindet die Straße mit dem charakteristischen, von Skulpturen geprägten Innenhof der Villa. Eingang und Foyer Der Zugang erfolgt über ein Foyer mit einem modernen, maßgefertigten Aufzug. Der Aufzugsschacht besteht aus gefrästem Acrylglas und fungiert als interne Lichtquelle. Ein zwischen zwei Glasschichten integrierter Stoff in der Kabine streut das Licht sanft und gleichmäßig, sodass ein weiches, homogenes Leuchten entsteht. Salonbereich Im Zentrum des Salons steht ein individuell entworfener Glastisch, der den Raum visuell leicht wirken lässt und zugleich als funktionales Element für Besprechungen, Präsentationen und die tägliche Arbeit dient. Weitere Lösungen für ein zeitgemäßes Interieur • In die Möbel integrierte, verdeckte Heizkörper. • Schwebend montierte Möbel mit integrierter Beleuchtung; alle Schränke mit Schiebe- oder Falttüren. • Spezielle akustische Materialien in den dekorativen Deckenbereichen. • Moderne Möbel, darunter der große Glastisch, wurden so ausgewählt, dass sie den Raum nicht überladen, sondern ihm zeitgenössische Leichtigkeit verleihen. Materialien und Farbpalette Das Interieur wird von natürlichen und stilistisch authentischen Materialien geprägt: Holz, Stein, Glas und eloxiertes Aluminium. Die Wände sind mit einer speziellen handaufgetragenen Spachteltechnik gestaltet. Die Farbpalette aus Weiß, Grau und Naturholztönen schafft eine ruhige und zurückhaltende Atmosphäre. Eine wichtige Rolle spielt zudem die texturale Ausdruckskraft der Materialien. Licht Die künstliche Beleuchtung ist so konzipiert, dass sie den historischen Deckendekor dezent akzentuiert. Durch weit öffnende Schiebetüren wird das natürliche Licht maximiert, sodass der Salon optimal mit Tageslicht versorgt wird. Ergebnis Das Ergebnis ist ein Interieur, in dem historische Jugendstilarchitektur in einen harmonischen Dialog mit zeitgenössischen Gestaltungslösungen tritt und sowohl den repräsentativen als auch den alltäglichen Anforderungen des Designerteams gerecht wird. Architekt Alfredas Trimonis Foto von Darius Petrulaitis

Foto von Darius Petrulaitis

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